Suchtpräventionswoche „Kinder stark machen“ 12. - 16. 5. 14: 10 Projektgruppen für 114 Schülerinnen und Schüler

Mit sehr abwechslungsreichen Präsentationen der einzelnen Projektgruppen endete am Freitag, den 16. Mai die diesjährige Suchtpräventionswoche „Kinder stark machen".

 

1 Tennis Zuschauer

Die 114 Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe konnten zwischen zwölf Projekten aus dem sportlichen, künstlerischen, technischen und sozialen Bereich wählen, von denen schließlich zehn realisiert wurden.

2 Aula Zuschauer

Neben der Arbeit in den Projekten beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops und unter Anleitung der sie begleitenden Lehrkräfte mit vielen Inhalten rund um die Themen Sucht und Gesundheit. Dazu zählten z.B. auch die Suche nach den persönlichen (suchtfreien!) „Tankstellen" oder eine Schulung zum sinnvollen Umgang mit Konflikten. Auch wenn das sehr ernst klingt, kam der Spaß hierbei nicht zu kurz. Gegenseitiges Vertrauen, Kooperation oder Umgang mit den eigenen Grenzen lässt sich bestens in witzigen gemeinsamen Spielen üben.
Der Donnerstag der Woche war dem Thema Essstörungen gewidmet. In geschlechtergetrennten von Frau Ferro und Herrn Grünwald geleiteten Workshops wurden die Schülerinnen und Schüler mit den Krankheitsbildern Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Disorder (Fressanfälle) vertraut gemacht. Der sehr gute Fernsehfilm „Bloch: Bauchgefühl" ersetzte das geplante Aufklärungstheaterstücks „Knochenschrei", das leider kurzfristig abgesagt worden war. Der Film zeigte den Schülerinnen und Schülern eindringlich neben der großen Not der magersüchtigen Jana auch Wege aus dieser lebensgefährlichen Sucht auf.

3 Klettern
Die Präsentationen starteten wie in den letzten Jahren in der Turnhalle, wo die Kletterer und Tennisspieler den anderen zeigten, was sie innerhalb der Woche gelernt hatten. 4 Tennis Weiter ging es in der Aula mit der von den Schülerinnen und Schülern selbst verfassten Foto-Story „Jerry", die sich mit Mobbing auseinandersetzte. 5 Fotostory Die Projektgruppen „Glasmosaik" und „Bumerang" berichteten mit Hilfe von Bildpräsentationen und Filmmaterial vom Fortschritt ihrer künstlerischen und handwerklichen Arbeit. 6 Glasmosaik Großen Applaus erntete die Theatergruppe, die ihr ausdrucksstarkes Anti-Mobbing-Stück „Be yourself" innerhalb dieser kurzen Woche nicht nur bravourös einstudiert, sondern selbst geschrieben hatten!7 Theater Die – in diesem Jahr neue – Projektgruppe „Standardtanz" beschränkte sich bei der Vorführung auf ihre Lieblingstänze Tango, Cha-Cha und Disco-Fox. In Ermangelung von tanzfreudigen Jungs wurden die Herrenschritte ebenfalls von flexiblen Damen erlernt und gezeigt. 8 Tanz Ebenfalls neu im Programm war die Gruppe Parkour/Film. Sie zeigten den faszinierten Zuschauern einige mit ansprechender Musik hinterlegte Kurzfilme, die erstaunliche Kunststückchen der sportlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund um das Schulhaus festhielten. 9 Film Die Gruppe „Kooperation mit körperbehinderten Kindern" berichtete von ihren Besuchen an der Partnerschule in Vaihingen sowie von ihrem gemeinsamen Kunstprojekt rund um das Quadrat, das auch eine gemeinsame Exkursion zu Rittersport in Waldenbuch beinhaltete. Den stimmungsvollen Abschluss der Präsentationen bildete die Projektgruppe „Song" mit ihrem gesungenen und gerappten Hit „Goldwert", der innerhalb der Woche entstanden war. 10 Song
An dieser Stelle möchte ich – auch im Namen von Frau Freudenberg – allen danken, die zum guten Gelingen dieser Woche beigetragen haben: Den Schülerinnen und Schülern, den Kolleginnen und Kollegen für das tolle Engagement und die gute Zusammenarbeit.
Herzlichen Dank an unseren Sozialpädagogen Thomas Grünwald, der uns bei der Planung und Durchführung der Woche als Workshopleiter und im Projekt Standardtanz tatkräftig unterstützt hat. Danke außerdem allen beteiligten Referenten, Vereinen und der Schule für körperbehinderte Kinder für die reibungslose Kooperation.
Dank gilt auch dem Elternbeirat, dem Verein der Freunde des GU, dem Verein „Sicherer Landkreis" und dem Landkreis Böblingen, die durch ihre finanzielle Unterstützung diese Projektwoche erst ermöglichen.

 

Text und Fotos: Eva Jeschke

 

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