Die Imker-AG an der UNI

Nastassia Schiebl aus der Klasse 6c berichtet über eine Exkursion der Imker-AG an die Universität Hohenheim:

Am Montag, dem 7.Juli 2014, waren wir mit der Imker-AG an der Universität für Bienenkunde in Hohenheim, welche übrigens die einzige in Deutschland ist, die diese Forschungsrichtung anbietet. 

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Zuerst gingen wir mit Herrn Dr. Rosenkranz zu einem der Völker, an dem wir erst schätzen konnten und dann ausgerechnet haben, wie viele Bienen in dem Volk leben. Dies läuft über ein Rastersystem. Die Wabe wird in 8 Kästchen aufgeteilt und pro Kästchen werden dann ca. 125 Bienen gezählt. Nun ja, in dem Volk leben ungefähr 10 000 Bienen (es ist ein starkes Volk) und alle die meinen, in einem Volk könnten über 80 000 Bienen leben, haben sich gewaltig getäuscht, denn die höchste Anzahl in den letzten 10 Jahren waren maximal 52 000 Bienen.

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Danach haben wir dann mit Herrn Dr. Wallner Bienen eingefangen, sie mit dem Gas CO2 schlafen gelegt und als sie aufgewacht sind, haben wir sie dann mit Zuckerwasser gefüttert. Wir haben vor dem Flugloch mit einer Dose gewartet , die Bienen eingefangen und sie eingeschläfert, was übrigens keine Tierquälerei ist, weil die Bienen das als nicht schlimm empfinden, nicht aggressiv werden, auch wieder aufwachen und sowieso gerade Futter holen wollten! Und wir haben sie dann natürlich auch wieder freigelassen.
Um die Mittagszeit gab es in der Kantine für Studierende, Gäste und Schüler etwas zu essen.

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Dann ging es weiter mit dem Betrachten verschiedener Bienen-, Hummeln- und Hornissenpräparaten, wie z.B. den Beinen einer Königin oder dem Vergleich zwischen dem Kopf einer Drohne und einer Arbeiterin (Drohnen haben größere Augen und zurückgebildete Mundwerkzeuge). Mit Frau Dr. Schroeder haben wir auch noch selber Bienenwachs-Lippenstifte hergestellt.

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Zum Schluss waren wir in einem Honiglabor, wo wir von Herrn Dr. Dr. Horn erklärt bekommen haben, was die Qualität eines Honigs ausmacht, nämlich der Feuchtigkeitsgehalt, also der Anteil vom Wasser im Honig, und den dann auch selber nachgemessen haben.

Bild 9  033 1Bild 10  037 1Das Beste: Wir durften noch verschiedene Sorten an Honig probieren.  Ich kann nur sagen, Buchweizen Honig ist sehr, sehr gewöhnungsbedürftig (kurz gesagt, wir alle fanden ihn eklig).
Unseren Bus haben wir leider knapp verpasst, sind dann aber doch noch irgendwann nach Hause gekommen. Jedenfalls hatten wir einen schönen Tag und der Besuch an der Universität Hohenheim hat sich absolut gelohnt!

Text: Nastassia Schiebl
Fotos: Frau Holmgeirsson

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