22. und 23. Mai - Fahrt der Lateingruppen der Klassenstufe 7 nach Trier

Es ist schon eine kleine Tradition: Zum sechsten Mal machten sich die Lateingruppen der Klassenstufe 7, diesmal mit Frau Kreutz-Summ, Herrn Fuchs, Frau Fock und Herrn Härle, auf nach Trier, der – zumindest wenn man die Trierer fragt – ältesten Stadt Deutschlands.

In Augusta Treverorum, 16 v. Chr. von Kaiser Augustus gegründet und unter Kaiser Konstantin sogar Kaiserresidenz, erwartete uns ein volles Programm.
Früh um 7 Uhr am GUS gestartet, kamen wir gegen 11 Uhr an und erkundeten erst einmal die Porta Nigra.
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Die Porta Nigra (lat. das schwarze Tor), seit dem Mittelalter so benannt wegen der dunklen Färbung des Sandsteins, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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Vor dem Trierer Dom liegt der berühmte Trierer Domstein (fast komplett von uns verdeckt), um den sich die folgende Sage rankt: Um sich seiner Hilfe beim aufwendigen Bau einer gottgefälligen Kirche zu versichern, hatte man dem Teufel die Lüge aufgetischt, man bräuchte ihn für den Bau eines sündigen Tanzsaales – klar, beim Bau einer Kirche hätte er bestimmt nicht mitgemacht...- Nachdem er auf der letzten Säule herbeigeritten war, hörte er ein wundersames Glockengeläut, erkannte den Betrug und schleuderte wütend die ihm verbleibende Säule auf die frisch erbaute Kirche. Engel fingen die Säule ab und legten sie vor dem Eingang nieder, und dort liegt sie eben noch heute. Vielleicht ist sie aber einfach ein Überbleibsel der beiden Basiliken, die in der Spätantike auf dem Areal des heutigen Doms standen...
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Ganz genau weiß man es nicht, aber es war wohl Kaiser Konstantin, der sich im 4. nachchristlichen Jahrhundert die Palastaula, seinen Thronsaal, bauen ließ.
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Interessanter Größenvergleich: Hinter dem Kurfürstenpalais sieht man die 33 m hohe Palastaula.
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Wie jedes Jahr hatten wir Erlebnisführungen gebucht.
Durch die Kaiserthermen, die aber nie vollendet und ihrem eigentlichen Zweck zugeführt wurden und im Mittelalter wohl als Kaserne dienten, führte uns der fränkische Soldat Mallobaudes.
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Spannend in den Thermen war vor allem das Labyrinth der unterirdischen Versorgungsgänge.
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Im Amphitheater erhielten wir einen dramatischen Einblick in das Leben des Gladiatoren Valerius (links – leider nur zur Hälfte im Bild), der uns freundlicherweise seinen Helm zur Anprobe überließ.
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Ebenfalls auf dem Programm stand der Besuch des Rheinischen Landesmuseums, in dem unter anderem der erst vor wenigen Jahren entdeckte Trierer Goldschatz zu sehen war.
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Zu guter Letzt ein Foto von uns allen: Schön war's!
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Bericht: Fo, Bilder: Manuel Pfeiffer (7c) u.a.

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