Studienfahrt Gardasee 2014

Vom 23. bis 28. Juni 2014 verbrachten 29 Schülerinnen und Schüler aus Klassenstufe 11 in Begleitung von Frau Freudenberg, Frau Maly und Herrn Sieger erlebnisreiche Tage am Gardasee.

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Dem Bildungsanspruch wurde schon während der Anreise Folge geleistet. Während der Großteil der Reisegruppe die Rätsel von Busfahrer Reno zu knacken versuchte, bildeten sich andere durch hochgeistige Lektüre weiter.
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Vor Ort angekommen wurden schnell die „Mobile Homes" unserer Campinganlage bezogen, um den Rest des Tages für ein erstes Bad im Gardasee und die Erkundung der umliegenden Ortschaften nutzen zu können.
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Der erste Tagesausflug führte die Gruppe nach Verona, die Stadt der Liebenden. Hier hat sich der Legende nach das berühmteste, romantische Drama aller Zeiten abgespielt: Romeo und Julia. Ein Besuch des prominenten Balkons ist deshalb für alle Verona-Besucher Pflicht.
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Das historische Zentrum wurde von den Schülern in Eigenregie erkundet. Im antiken und mittelalterlichen Herz der Stadt galt es unter anderem die Piazza delle Erbe, das Castelvecchio, das Dante-Denkmal und die Ponte Scaligero über die Etsch zu entdecken.
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Neben der Erkundung Veronas stand auch die erste Schüler-Challenge auf dem Programm: Zeitlich genau auf das abendliche Fußball-WM-Spiel Deutschlang gegen Italien abgestimmt, wurde vor Ort Völkerverständigung betrieben: deutsche Fan-Artikel sollten gegen italienische eingetauscht werden. Da war selbst so manche Schirm-Dekoration nicht vor Tausch-Angeboten gefeit.
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Die weltberühmte römische Arena von Verona, die auf Kaiser Augustus zurückgeht, ist das drittgrößte Amphitheater der Welt. Die Arena fasst über 20.000 Zuschauer, die sich hier jedes Jahr im Sommer bei den Opernfestspielen versammeln, und bot uns Gelegenheit für ein erstes Gruppenfoto.
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Am nächsten Tag hatten wir zwar Pech mit dem Wetter, aber das tat der guten Stimmung beim Besuch von Sirmione keinen Abbruch. Im Gegenteil: die ganz spontanen und garantiert nicht völlig tatsachenbasierten Vorträge zu den Themen Bäderkultur und Festrituale der alten Römer machten den Besuch der „Grotte di Catullo", einer antiken römischen Villa am Südufer des Gardasees, zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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Mit der Gondel und bei aufgeklartem Himmel ging es nachmittags von Malcesine aus hoch hinauf auf den Monte Baldo, einen etwa 30 Kilometer langen Bergrücken im Westen des Gardasees, der zum Gebirgszug der bis zu 2.200 m hohen Gardaseeberge zählt.
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Inspiriert von der guten Höhenluft und dem schönen Ausblick wurde die Tradition der spontanen Ansprachen gleich weiter ausgebaut.
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Anschließend wurde entlang des Bergrückens gewandert, wobei viel Gelegenheit zum Knipsen von Panoramabildern und zum Beobachten von Murmeltieren war. Diesem Programmpunkt wurde nach dem Empfinden aller Beteiligten (!) aufgrund der letzten Abfahrtszeit der Gondel ein viel zu baldiges Ende gesetzt.
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Die vielleicht auch dank der leckeren Verköstigung im Campingplatz noch reichlich vorhandene Energie konnte abends beim Kunstspringen ästhetisch freigesetzt werden.
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Neben dem allabendlichen 2-Gänge-Menü verwöhnte uns unsere Unterkunft an diesem Abend mit einem All-you-can-eat-Buffet mit verschiedenen Holzofen-Pizzen. Die „Pizza con Wurstel" wurde zwar von den Begleitlehrern eher kritisch beäugt, kam aber bei so manchem Schülertisch sehr gut an.
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Per Bus und Boot ging es am nächsten Tag nach Venedig. Stadtführer Angelo brachte uns mit italienischer Gestik und viel trockenem Humor die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt näher.
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Markusplatz, Canale Grande, Dogen-Palast, Rialto-Brücke und die allgegenwärtigen Gondolieri standen unter anderem auf dem Programm.
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So mancher Kanal und so manche Brücke mussten dabei überquert werden. Dabei hielt die Selfie-Challenge die Begleitlehrer noch zusätzlich auf Trab. Eindeutiger Gewinner dieser Lehrer-Challenge war...
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... Herr Sieger, der mit gut gelaunten Australiern die meisten Personen auf seinem Foto verewigte.
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Im Rahmen einer weiteren Schüler-Challenge wurden dagegen unsere Schüler unplanmäßig zu einer der an diesem Tag meistfotografierten Sehenswürdigkeit von Venedig.
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Am Freitag wurde es wieder sportlich: Nach einer Sicherheitsbelehrung und Canyoning-Einweisung durch unsere Guides Werner, Fabian und Vladi seilten wir uns durch Wasserfälle ab, ...
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... probierten Felsrutschen aus und sprangen mehrere Meter tief in von der Natur geschaffene Felsbecken.
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Mit gegenseitiger Unterstützung und Mut bewältigte unsere Gruppe diese Herausforderung nicht nur mit Bravour, sondern auch mit viel Spaß!
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Beim letzten gemeinsamen Abendessen wurden einige im Laufe der Woche gewachsenen Traditionen ein letztes Mal zelebriert: Herr Sieger nahm sich wie immer einen dritten Nachschlag Pasta, Ansprachen wurden gehalten und die wohl demokratischste Studienfahrt aller Zeiten stimmte ein letztes Mal über die Abendgestaltung ab.
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Nicht nur die Begleitlehrer hatten sich nach Auswertung der Challenge-Resultate ein Eis verdient.
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Und so fand die Studienfahrt an den Gardasee durch einem letzten gemeinsamen Spaziergang nach Garda, bei dem die beste Eisdiele der Stadt geplündert wurde, einen würdigen Ausklang.
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Ach ja, natürlich wurde auch auf der Rückfahrt eifrig gelesen...
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Wir danken allen Teilnehmern für eine wunderbare Woche am Gardasee!

 

Text: Fr/Mal/Sig
Fotos: Fr, Mal, Sig, Katja Pfaffenrot, Kathrin Alischer

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