Schullandheim der Klasse 6d auf Föhr

Ein Fotobericht von Simon:
Um neun Uhr trafen wir uns am Stuttgarter Hauptbahnhof. Mit dem Zug fuhren wir über Hamburg zum Fähranleger in Dagebüll, wo uns Louis' Tante zur Stärkung mit Eis versorgte (Vielen Dank!). Insgesamt dauerte die Zugfahrt zehn Stunden, die wir mit Unterhaltungen, unseren Handys und sonstigen Spielen überbrückten. Im letzten Zug war es sehr voll, da acht Schulklassen aus Süddeutschland nach Föhr und Amrum wollten.

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Mit der Fähre fuhren wir bis Wyk auf Föhr. Am Hafen wurden wir von Taxi Korf abgeholt, der auch unser Gepäck in einem Anhänger zum Schullandheim brachte. Wir waren alle ganz aufgeregt.
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Als wir dort ankamen, wurden wir von Herrn Roos begrüßt. Er stellte uns die dicke Berta (Wasserautomat!) und die Naturfernseher, die es in jedem Zimmer gab (die Fenster!) vor. Wir packten unsere Sachen aus und machten es uns in den Zimmern gemütlich.
Am nächsten Morgen mussten wir relativ früh aufstehen. Einige machten mit Frau Köppel und Herrn Hommel Frühsport (im Laufe der Woche wurden es immer weniger Teilnehmer am Frühsportprogramm, bis die beiden Lehrer die einzigen waren, die es für die frühmorgendliche sportliche Betätigung aus den Betten zog), dann gab es Frühstück. Der Vormittag stand zur freien Verfügung und wir erkundeten das Schullandheimgelände. Wir spielten Tischtennis und hüpften auf dem Wackelpudding.
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Anschließend gab es die ersten Referate und wir gingen gemeinsam zum Strand und machten einen Sandburgen- und Sandskulpturenwettbewerb. Hier die drei Gewinner: Die Schildkröte von Anne, Maddy und Amélie Sch.,
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die Burg von Burak, Nikita und Robin
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und der Hummer von Till, Tim, Vinam, Simon, Aaron und Younis.
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Am Nachmittag ging es zur Wattwanderung zu den Seehundbänken. Wir wurden von H.J. Fischer, unserem Wattführer, begrüßt. Er erklärte uns viele Sachen, wie z.B. wie Ebbe und Flut entstehen, welche unterschiedlichen Muscheln es gibt und wie Wattwürmer leben.
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Wir gruben sowohl Muscheln als auch Wattwürmer aus. Hier zeigt Maddy einen Wattwurm rum.
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Nach vier Kilometern Wanderung kamen wir zu den Seehunden, die wir aus der Ferne beobachten konnten. Dabei mussten wir ganz still sein, um sie nicht zu erschrecken.
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Obwohl die meisten von uns Jacken anhatten, wurde der Rückweg doch ziemlich lang und kalt und wir waren froh nach insgesamt drei Stunden und acht Kilometern wieder festen Boden und keinen Schlick mehr unter den Füßen zu haben.
Am Mittwoch fuhren wir mit der Fähre nach Amrum, wo wir auf den Leuchtturm kletterten
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und von dort oben eine tolle Aussicht auf die Dünenlandschaft und den breiten Strand Amrums hatten (sowie den direkt unter dem Leuchtturm liegenden FKK-Campingplatz).
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Wir fuhren mit dem Bus weiter nach Norddorf und bekamen dort, nachdem wir von einem kurzen Gewitter überrascht worden waren, jeder eine Kugel Eis spendiert. Zurück am Fähranleger hatten wir noch Zeit, um an den in der Nähe gelegenen Strand zu gehen.
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Wir fütterten Möwen und Aaron fand den ersten (und einzigen) Bernstein.
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Abends versuchten einige ihr Glück und wollten baden gehen, leider hatten wir nicht beachtet, dass Niedrigwasser war. Trotzdem war der Lifeguard on duty.
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Den Donnerstag verbrachten wir im Schullandheim und veranstalteten unser Klassen-Fußballturnier, bei dem alle (!) mitspielten.
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Erst im Elfmeterschießen konnten sich das Team von Amin, Louis, Ida, Leon, Caroline, Carina und Maddy knapp durchsetzen.
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Wir genossen einen herrlichen Sonnentag und verbrachten viel Zeit am Strand mit Baden und Wikingerschach spielen.
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Abends wurde von Grillmeister Hommel gegrillt
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und wir schrieen die deutsche Mannschaft zum Sieg.
Am Freitag mussten wir besonders früh aufstehen, da wir schon um acht Uhr beim Wattlabor sein sollten. Noch halbverschlafen machten wir uns auf den Weg ins Watt und sammelten alle möglichen Tiere und Pflanzen ein,
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die wir anschließend unter dem Mikroskop und Binokular betrachten konnten.
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Außerdem durften wir einen Seestern anfassen
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und konnten sehen, wie eine Miesmuschel atmet.
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Für den Abend war eine Fackelwanderung mit Föhrer Geschichten geplant, die jedoch im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, da es abends einen heftigen Regenschauer gab. Dafür verbrachten wir einen gemütlichen Abend in unserem Heim.
Am Samstag veranstalteten wir zunächst unser Tischtennisturnier, bei dem die Lehrer in der ersten Runde ausschieden
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und am Ende Burak vor Maddy und Simon gewann.
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Mittags ging es mit der „Hauke Haien" zur Hallig Hooge.
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Auf der Fahrt dorthin wurden die Netze ausgeworfen und die gefangenen Tiere in ein großes Aquarium an Deck getan. Dort konnten wir sie beobachten.
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Auf der Hallig wurden wir von Simon Pfeiffer, einem Mitarbeiter der Schutzstation, herumgeführt (er ist nicht verwandt mit unserem Herrn Pfeiffer).
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Er erzählte uns vom Leben auf einer Hallig und der Tier- und Pflanzenwelt, außerdem zeigte er uns die Warften, die Kirche mit dem Sandboden (damit das Wasser besser abläuft) und die Sturmflutsäule.
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Um uns besser vorstellen zu können, was auf einer Hallig passiert, wenn „Land unter" ist, gingen wir ins Sturmflutkino und sahen einen beeindruckenden Film (nur der Kommentator hat etwas langsam und langweilig gesprochen). Auf der Rückfahrt fuhren wir bei den Seehundsbänken vorbei
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und ein paar Mädels versuchten, ein Date zwischen Frau Köppel und dem Matrosen Matthias zu verabreden.
Am Sonntag fuhren wir wieder mit der „Hauke Haien", aber dieses Mal zum Seetierfang. Auch auf dieser Fahrt sahen wir wieder Seehunde. Es wurde das Netz ausgeworfen und für einige Zeit gefischt.
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Wir fingen Fische, Krebse und ganz viele Krabben.
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Eine Mitarbeiterin der Schutzstation erzählte uns etwas zu allen Tieren.
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Außerdem kochten wir die Krabben (die eigentlich eine Art Garnelen sind),
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pulten sie aus ihrer Schale und aßen sie dann. So frisch hatte noch niemand von uns Krabben verspeist. Es war sehr lecker.
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Abends veranstalteten wir unsere Schullandheimdisko
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mit einem Auftritt von Herrn Hommel und Frau Köppel, die unsere Schullandheimhymne (nach der Melodie von „Westerland" von den Ärzten) mit Gitarrenbegleitung vortrugen.
Am Montag mussten wir leider schon gehen und deswegen sehr früh aufstehen.
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Mit der Fähre ging es zum Festland und dann mit dem Zug von Dagebüll bis nach Stuttgart. Wir kamen sehr spät an.
Wir hatten eine tolle Zeit und es war ein sehr schönes Schullandheim.
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Text: Simon, Klasse 6d

Bilder: Andrea Köppel

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