Vienna Calling – und wir waren da

Ein Bericht über die Studienfahrt 2026 nach Wien

Im Rahmen der Studienfahrt ging es für 27 Schülerinnen und Schüler unseres Jahrgangs der 11. Klasse nach Wien. Dort verbrachten wir zusammen 5 Tage voller Kultur, Erlebnisse und gemeinsamer Erinnerungen. Los ging es am Montagmorgen, wo wir uns am Hauptbahnhof in Stuttgart mit unseren beiden Lehrerinnen Frau Theurer und Frau Knopp trafen. Zunächst ging es mit dem ICE nach München, von dort dann direkt nach Wien. Während die einen die Gelegenheit im Zug nutzen, um noch etwas zu schlafen, spielten andere zusammen Karten. In Wien angekommen, fuhren wir direkt in unser Hotel. Dort waren wir alle von der tollen Einrichtung und den großzügigen und modernen Zimmern begeistert. Nun hatten wir erstmal Zeit in Ruhe anzukommen und noch etwas Kleines zu essen, denn bereits am Abend begann unser Programm. Gemeinsam sind wir zum Prater, einem ganzjährigen Freizeitpark, gelaufen. Die Vorfreude war groß, doch zunächst mussten wir uns noch zwei der Kurzreferate anhören, die einzelne Programmpunkte in Wien begleiteten und die wir Schüler in Zweiergruppen halten mussten. Als dies dann auch geschafft war, ging es los. In Kleingruppen streunten wir über das große Gelände, aßen leckeres Essen und wer sich getraut hat, ist das ein oder andere Fahrgeschäft gefahren. Highlight war aber definitiv das weltweit größte Kettenkarussell mit 117 Metern, von dem aus man einen wunderschönen Blick über die Dächer Wiens hatte. Als wir erschöpft im Hotel eintrafen, wurden wir mit einem Salsa-Abend überrascht. Hierbei zeigten einige Schüler ihre Tanztalente, die sich definitiv sehen lassen können.

Ausgeschlafen ging es am Dienstag dann direkt mit einer Stadtführung weiter. Diese war erstaunlich spannend, nicht nur, weil unser Stadtführer, der viele Anekdoten erzählen konnte, seine Hündin Sonja mitgebracht hatte, sondern auch wegen der beeindruckenden Architektur Wiens. Die wunderschönen Fassaden der Gebäude und die weitläufigen Grünflächen zwischendurch brachten uns alle zum Staunen. Gegen Mittag hatten wir dann Freizeit, in der einige von uns ihren Weg zum Naschmarkt fanden. Wie der Name bereits sagt, gab es dort alles Mögliche an Naschereien und Essen. Gestärkt mit traditionell österreichischem Essen trafen wir uns dann am Haus der Musik. In diesem Museum konnten wir frei die einzelnen Räume erkunden und die interaktiven Stationen ausprobieren. Den restlichen Abend hatten wir kein festes Programm mehr. In Einzelgruppen machte dann jeder seine eigenen Pläne für das Abendessen. So ging es für manche zum All-you-can-eat, andere bestellten sich Essen in den Stadtpark. Ein Teil von uns besuchte mit Frau Theurer eine Ballettaufführung und ließ sich dort von den atemberaubenden Tänzern verzaubern.

Am Mittwoch fuhren wir alle gemeinsa zum Schloss Schönbrunn. In der ehemaligen habsburgischen Residenz konnten wir uns mithilfe von Audioguides die Gebäude in Ruhe anschauen und einiges über die österreichische Geschichte lernen. Später trafen wir uns dann alle im Leopold Museum, bei dem wir in zwei Gruppen viel über die Kunst von Egon Schiele und Gustav Klimt erzählt bekamen; auch dieses Angebot hat vielen von uns gefallen. Abends machten sich dann einige von uns zusammen auf den Weg ins Restaurant, in dem wir dann zufälliger Weise noch die Schülerinnen und Schüler des Goldberg Gymnasiums trafen, die zeitgleich mit uns in Wien waren.

Auf das Programm in unserem Hotel freuten wir uns schon die ganze Woche - denn die Karaoke-Nacht stand an. So trugen sich einige von uns für Songs ein. Danny und Tom performten beispielsweise „The one that got away“ von Katy Perry. Passend zum Ort unserer Studienfahrt zeigten dann Damer, Danny und Franzi zusammen mit Julia vom Goldberg Gymnasium „Vienna“ von Billy Joel. Das Highlight war aber definitiv Frau Knopp, die zusammen mit uns und dem gesamten Publikum „Don’t Stop Believin’“ von Journey sang. Unter lautem Applaus wurde sie auf die Bühne gerufen, und unter noch lauterem Applaus hat sie die Bühne dann wieder verlassen. So neigte sich dann auch dieser lustige Abend irgendwann dem Ende zu.

Am Donnerstagmorgen traten wir dann die etwas längere Fahrt zum Zentralfriedhof an. Dort angekommen haben wir dann in Kleingruppen den Friedhof selbst erkundet. Besonders beeindruckend war die Weitläufigkeit dieses Friedhofs. Über mehrere Quadratkilometer Fläche konnten wir uns die verschiedenen Gräber anschauen, zu denen auch die von Falco oder Udo Jürgens zählen. Leider spielte an diesem Tag das Wetter nicht so gut mit; es war windig und hat zwischendurch kurz geregnet. Den Nachmittag konnten wir uns frei gestalten, wobei wir aber ein Museum unserer Wahl besuchen und eine Foto-Challenge erfüllen mussten. Am Abend ging es dann für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam ins Theater. Nachdem das Stück zu Ende war, haben wir dann alle zusammen den Abend im Hotel ausklingen lassen. Über die erlebnisreichen Tage wurde sich nochmal ausgetauscht und über gewonnene Erinnerungen wurde gelacht. So fand auch unser letzter Tag in Wien ein entspanntes Ende.

Am Freitagmorgen machten wir uns mit der Deutschen Bahn auf den Weg nach Stuttgart, wo wir nach einigen Komplikationen, die die Bahn verschuldet hatte, am frühen Abend ankamen.

Jeder von uns konnte dann mit ganz vielen schönen Erinnerungen und gemeinsamen Erlebnissen nach Hause gehen. Auch diejenigen, die sich anfangs nicht besonders auf die Studienfahrt nach Wien gefreut hatten, waren sich am Ende einig, dass die Reise insgesamt sehr schön war. Durch die gemeinsamen Momente sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nochmal enger zusammengewachsen und haben für unvergessliche Erinnerungen gesorgt. Ein besonderer Dank gilt auch unseren Lehrerinnen, Frau Theurer und Frau Knopp, die die Studienfahrt mit ihrer entspannten und offenen Art begleitet und dazu beigetragen haben, dass diese fünf Tage für uns zu so einer unvergesslichen Zeit wurden.

Franziska Maurer, J1

Evaluation Wien